So nah am Tod.. NarBe.n auF meiNem aRm..

..::Ich habe anGst voR dem tOd weiL ich anGst haBe wiedEr geBoren zU werDen::..
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SVV = Selbstverletzendes Verhalten

Es tritt in verschiedenen Formen auf:

→sich mit scharfen Gegenständen schneiden, oder Haut einritzen wie z.B. mit Rasierklingen, Messern, oder Glasscherben
→sich verbrennen oder verbrühen z. B. mit Zigaretten, Bügeleisen, kochendem Wasser, oder heißem Wa
→sich schlagen z. B. mit der Faust, oder mit dem KOpf gegen harte Gegenstände schlagen
→sich absichtlich z.B. Arme, oder Beine brechen
→sich beißen z. B. in die Hände, Lippen, oder andere Körperpartien
→abbeißen von Fingerkuppen
→exzessiver Sport
→ungesunde Ernährung
→zu wenig, oder so gut wie garkeinen Schlaf

die psychischen Formen können sein:
→sich selber runtermachen
→sich Schuldgefühle einreden

Gründe die dazu führen können:
→innere Spannung
→Schuldgefühle
→innerer Schmerz
→Wut
→Trauer
→Hass / Selbsthass
→empfindlich auf Ablehnung reagieren
→unterdrückte, oder chronische Angst
→einen hohen Grad an aggressiven Gefühle besitzen, die stark unterdrückt werden
→impulsiv sind und es an Impulskontrolle mangelt
→dazu neigen, in den Tag hinein zu leben und nicht weiterzuplanen
→dazu neigen nach ihrer momentanen Stimmungslage zu handeln
→die depressiv und selbstmordgefährdet/selbstzerstörerisch sind
→leicht reizbar sind
→die sich selbst als nicht fähig erachten, mit Situationen und Emotionen umzugehen
→keine vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung und Bewältigung besitzen
→glauben, daß sie nicht die Fähigkeit besitzen, ihr Leben zu meistern
→dazu neigen, "den Kopf in den Sand zu stecken", vermeiden Probleme
→kein Selbstvertrauen
→sich als machtlos empfinden
→sich überall, wo sie sind, allein fühlen
→sich emotional niemandem anvertrauen, sich auf niemanden verlassen können

häufige Ursachen:
Die Ursachen sind meist in der Zeit von der Kindheit bis zur Pubertät zu suchen
→Vernachlässigung
→seelische oder körperliche Misshandlung
→sexueller Missbrauch

andere Alternativen für SVV:
Hier sind nun ein paar Möglichkeiten, die Dir vielleicht in Momenten, in denen es Dir schlecht geht und Du Dich selbst verletzten möchtest, helfen könnten.
→Versuche Dich zu entspannen bzw. abzulenken, z.B. Tief durchatmen, Baden, Musik hören, Lesen, Fernsehen...
→Mit jemandem sprechen (ein Freund, Therapeut oder Telefon-Krisendienst)
→Versuche, möglichst nicht alleine zu sein (einen Freund besuchen, einkaufen, spazierengehen)
→Tagebuch schreiben bzw. schreibe das auf, was Du momentan fühlst, was Dir durch den Kopf geht
→Versuche deine Gefühle kreativ umzusetzen, z.B. durch Zeichnen
→Trage ein Gummi um Dein Handgelenk und laß es schnalzen, wenn Du den Drang hast, Dich selber verletzen zu wollen.
→Male Dir rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut anstatt zu schneiden.
→Presse Eiswürfel an Deine Haut. Die Kälte ist zwar schmerzhaft, aber weder gefährlich noch gesundheitsschädlich.
→Versuche Dich nicht in Versuchung führen zu lassen, d.h. halte Dich nicht an Orten auf, wo du z.B. deine Klingen aufbewahrst
→Versuche Deine Aggressionen loszuwerden (Schlag auf ein Kissen oder eine Matratze, geh nach draussen und schrei alles aus Dir heraus)
→Suche Dir eine Sportart, bei der Du Deinen inneren Stress abbauen kannst
→Weine, wenn du kannst. Du fühlst dich besser, wenn die Tränen erst einmal raus sind.
→Tu irgendetwas mit deinen Händen (Malen, Zeichen, Aufräumen, Abwaschen, Hausarbeiten)
→Schreibe einen Brief an die Person, die Dich traurig oder wütend macht bzw. die Dich verletzt hat.
→Schreibe Dir Deinen ganzen Frust von der Seele, verfasse Kurzgeschichten oder Gedichte.
→Mach Musik, spiele ein Instrument spielen oder erlerne es.
→Höre laut Musik und versuche dich voll auf das Lied zu konzentrieren, lasse dich sozusagen davon fesseln.
→Versuche Deine Gefühle mitzuteilen anstatt sie zu schlucken oder sie für Dich zu behalten.
→Nimm den Gegenstand, mit dem du dich sonst selber verletzt und richte es dieses Mal gegen etwas anderes als dich selbst.
→Sage Dir, dass Du Dich in 15 Minuten immer noch verletzten kannst. Versuche nach den 15 Minuten, ob du es nochmal 15 Minuten aushälst.
→ Schreib eine Liste mit Gründen, warum du das Schneiden aufhören wirst. Immer wenn du dann den Drang verspürst, dich selber zu verletzen, lies die Liste als Erinnerung daran, warum du es jetzt nicht tun solltest.
→Wenn Du kurz davor bist Dich zu verletzten, versuche nachzudenken: Warum mache ich das? Möchte ich es wirklich? Hilft es mir? Was werden die Folgen sein? Möchte ich mit diesen Folgen leben?
→Wenn der Drang dennoch nicht weniger wird, erlaube Dir das SVV, aber bestimme woher wie weit und versuche die Grenze nicht zu überschreiten.


Dies Liste kann Dir helfen herauszufinden, was dem Ritzen, Schneiden, Cutten oder so "gleichwertig" ist.
Versuche etwas zu finden, was Dich in belastenden Situationen auch ohne SVV auskommen läßt.
Kontrolliere Dich! Erlaube es nicht dem Drang!

Umgang für Angehörige:
Der Umgang mit SVV-lern ist ganz sicher nicht leicht, aber das wichtigste ist, für den Betroffenen da zu sein!
Ihn nicht unter Druck zu setzen und ihn zu nichts zwingen.
Für den Angehörigen selbst, kann es nicht falsch sein, wenn er sich auch eine Vertrauensperson sucht, um mit dem Problem selber fertig zu werden.
Aber auch die Betroffenen müsser Verständnis für ihre Angehörigen aufbringen. Auch wenn man selber Probleme hat.
Für Außenstehende ist das Thema nicht einfach zu verstehen und zu verdauen.







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