So nah am Tod.. NarBe.n auF meiNem aRm..

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Borderline


Das Borderline - Syndrom zählt inzwischen zu den meist verbreiteten und gefährlichsten psychischen Erkrankungen und gehört zu den"emotional instabilen Persönlichkeitserkrankungen".
Die Betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen.
Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem, manchmal gewalttätigem Verhalten führen.
Zudem sind das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen unklar und gestört. Ihre Neigung zu intensiven, aber unbeständigen zwischenmenschlichen Beziehungen kann zu wiederholten emotionalen Krisen mit Suiziddrohungen bzw. Suizidversuchen oder selbst schädigenden Handlungen führen.

Symptome
[ES IST JEDOCH NICHT GESAGT, DAß MAN UNTER DEM BORDERLINE-SYNDROM LEIDET, WEIL MANCHE DER NACHSTEHENDEN SYMPTOME AUCH ZUTREFFEND SIND !!!]
Aber auch für die Bertoffenen ist oft nur ein Teil der Beschwerden wahrnehmbar und diese nehmen bei jeder Borderline-Persönlichkeit andere Ausprägungen an.
Hier nun seelische, körperliche und sich im Verhalten spiegelnde Symptome:

→Angstzustände
→Innere Leere
→Verzweiflung
→Deprimiertheit
→Hoffnungslosigkeit
→Stimmungsschwankungen
→Wut
→Zwänge
→Schlafstörungen
→Häufige und unangemessene Zornausbrüche
→Konzentrationsschwierigkeiten
→Körperliche Anspannung
→Unwirklichkeitsgefühle
→Antisoziales Verhalten
→Autoaggressivität
→Drogenmißbrauch
→Fremdaggressivität
→Eßstörungen
→Schuldgefühle
→Selbsthaß
→Suizidalität / Suizid
→Multivariante Sexualität (häufig wechselnde sexuelle Kontakte)
→Schwierigkeiten seine Gefühle wahrzunehmen
→Selbstabwertung
→Schwarzweiß-Denken
→Versagensängste
→Massive Angst vor dem Alleinsein und Verlassenwerden
→Unfähigkeit fremde Hilfe anzunehmen


Mit großer Wahrscheinlichkeit liegt ein Borderline - Syndrom vor, wenn ein Mensch unter mindestens fünf der folgenden neun Beschwerden leidet.Es ist aber nicht gesagt, daß es wirklich so ist !
→Chronische Gefühle von Leere und Langeweile
→Starke Stimmungsschwankungen
→Häufige und unangemessene Zornausbrüche
→Extreme Impulsivität bei potentiell selbstzerstörerischen Verhaltensweisen
→Selbstverletzungen und Suiziddrohungen bzw. Suizidversuche: z.B. selbstzugeführte Schnitt- und Stichverletzungen oder Exzesse mit Drogen, Alkohol oder Nahrungsmitteln
→Unangemessen intensive, jedoch auch unbeständige, zwischenmenschliche Beziehungen, die meist durch einen Wechsel von extremer Idealisierung und Abwertung charakterisiert sind
→Fehlen eines klaren "Ich"-Identitätsgefühls: Der Betroffene weiß oft nicht wie und wer er eigentlich ist
→Verzweifelte Bemühungen, die reale oder eingebildete innere Angst vor dem Verlassen-Werden zu vermeiden
→Streßabhängige paranoide Phantasien oder schwere dissoziative Symptome


häufige Ursachen:
Es gibt mehrere Theorien über die Entstehung der Borderline - Erkrankung, was aufgrund unterschiedlicher wissenschaftlicher und therapeutischer Ausrichtungen schließt.
Wenn vier von den folgenden Faktoren in der Kindheit zusammengekommen sind, dann läßt sich ein gehäuftes Auftreten einer Borderline - Persönlichkeit feststellen:
→Temperamentvolle Kinder sind gefährdeter (im Sinne biologischer Anlagen)
→Verlusterlebnisse in der Kindheit (können jedoch auch nur in Phantasie des Kindes stattfinden)
→Schmerzen (Kinder, die häufig krank sind und oft unter starken Schmerzen leiden)
→Aggressionen, denen Kinder ausgesetzt sind (Streitereien, Mißbrauch, Kriege,...)
→Störung der Entwicklung innerhalb der ersten drei Lebensjahre:
→Dieser Altersabschnitt ist für die Entstehung des Borderline-Syndroms von besonderer Bedeutung,
→weil sich in diesem Zeitraum die Grundsteine der Persönlichkeit entwickeln.
→Die wichtigste Bezugsperson kann aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht empathisch auf das Kind eingehen: sie ist vielleicht selbst psychisch instabil, sie hat persönliche Probleme in der Partnerschaft, im Beruf,...
→Borderline-Persönlichkeiten haben nicht gelernt, daß eine Person gleichzeitig gut und böse sein kann, sondern halten diese Züge eines Menschen strikt voneinander getrennt.
→Häufig findet man in der Kindheit des Betroffenen ein Verlassenheitstrauma:
→Die wichtigste Bezugsperson steht aus anderen Gründen "nicht zur Verfügung". Weil ein neues Geschwisterchen dazu gekommen ist, oder ein anderer Angehöriger intensive Pflege benötigt, etc.
→Es kann auch ein reales Verlassenwerden durch z.B. einen Krankenhausaufenthalt, oder auch eine länger Trennung evtl. beruflich bedingt ein traumatischen Erlebnis für das Kind sein
→Emotionale Vernachlässigung
→Die "Primärversorgerinnen" waren lieblos, empathielos und überwiegend destruktiv, häufig jedoch auch in der aggressionswertigen Überfürsorglichkeit.
→Konflikte im Jugendalter (z.B. im Rahmen der Ablösung der Jugendlichen vom Elternhaus)
→Traumatische Erlebnisse
→(Sexueller) Mißbrauch

Borderline - Patienten sind oft in einem subtil wechselnd stark destrukiven Milieu aufgewachsen.
Es kann sich diese Destruktivität auch - und das überzufällig häufig - in direkter körperlicher Gewalt (Prügel) und sexuellen Übergriffen (sexueller Mißbrauch durch den Vater) manifestieren.
Zudem können viele gesellschaftliche Veränderungen dafür sorgen, daß sich aus einer leichten Persönlichkeitsentwicklungsstörung eine massive Borderline-Störung entwickeln kann.

Krankheitsverlauf

Der Verlauf der Bordeline-Persönlichkeitsstörung ist recht unterschiedlich. Am häufigsten wird ein Muster chronischer Instabilität im jungen Erwachsenenalter mit Phasen schwerwiegenden affektiven und impulsiven Kontrollverlustes beobachtet.
Sowohl störungsbedingte Beeinträchtigungen als auch die Suizidgefahr sind in den jungen Erwachsenenjahren am größten und nehmen dann allmählich mit fortschreitendem Alter ab.





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