So nah am Tod.. NarBe.n auF meiNem aRm..

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Depressionen



Das Wort “Depression” leitet sich von “deprimere” ab. Übersetzt bedeutet es herab- oder niederdrücken, aber auch “in die Tiefe gehen”, “nach etwas graben”.
Die Depression ist eine Erkrankung, die in unserer Zeit immer häufiger auftritt.
Trotz Wohlstand, Berufskarriere und geordneten Lebensverhältnissen sehen manche Menschen ihr Leben als eine einzige Last an.
Die eigene Person, die ganze Welt und Zukunftsperspektiven werden negativ eingeschätzt, vom Leben wird nichts Positives mehr erwartet.
Die verschiedenen Formen der Depression haben unterschiedliche Ursachen und sind daher unterschiedlich zu behandeln.
Der Begriff Depression wird in der heutigen Zeit sehr häufig verwendet, was dazu führt, daß alle möglichen Reaktionen auf Schwierigkeiten, Krisen oder Verlusterlebnisse als “Depressionen” bezeichnet werden.
Ein depressiver Mensch kann sich jedoch über nichts mehr freuen, er hat sein Vertrauen in sich und seine Mitmenschen verloren und ist nicht mehr fähig, Entschlüsse zu fassen. Ein trauriger oder melancholischer Mensch ist zu all dem aber noch imstande.
Abgrenzung der Depression von der Trauer und der Melancholie
→Trauer - Der Begriff Trauer wird dann verwendet, wenn ein Verlusterlebnis vorausgesetzt werden kann. Dies kann der Tod einer nahestehenden Person die Trennung eines geliebten Menschen, oder auch der Verlust des Arbeitsplatzes sein.
Auf solche Situationen reagieren Menschen mit Trauer, die in einem Erschöpfungszustand endet. Oft wirkt sich dieser Erschöpfungszustand auch körperlich aus, zum Beispiel in Schlafstörungen, Eßstörungen...
→Melancholie - Melancholie wird eher als ein Persönlichkeitsmerkmal angesehen. Zurückgezogene, traurige Menschen, die oft als sehr ruhig und nachdenklich bezeichnet werden, bezeichnet man als melancholisch.

Frauen erkranken ca. doppelt so häufig an Depressionen wie Männer, was verschiedene Ursachen haben kann:
→Depressionen nach der Geburt eines Kindes

VERSCHIEDENE ARTEN DER DEPRESSION

→Anaklitische Depression [Die anaklitische Depression wird auch Säuglingsdepression benannt.]
Verliert ein Säugling seine Bezugsperson, ohne eine adäquate Bezugsperson zu finden, so reagiert er mit starken emotionalen Veränderungen: er weint sehr viel, ist unruhig, hat Eß- und Schlafstörungen, bis er völlig apathisch wird.

→Schuldepression
Von einer Schuldepression spricht man dann, wenn sich das Kind in der Schule nicht wohl fühlt, sehr häufig traurig und niedergeschlagen ist. Oft sind diese Kinder in der Schule überfordert oder werden vom Klassenlehrer abgelehnt.

→Larvierte Depression
Die larvierte Depression kann bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten.Sie ist sehr schwer zu erkennen.
Kinder drücken ihre negative Stimmung vor allem somatisch aus, das heißt sie haben ständig körperliche Beschwerden, deren Ursachen aber nicht auffindbar sind.

→Somatogene depressive Störung
Rund 10 % aller Depressionen sind somatogener Natur.
Die Depression kann in diesem Fall als Sekundärsymptom zu anderen Störungen wie zum Beispiel bei:

→Epilepsie →Hirntrauma →Stoffwechselkrankheiten →Störung bei Nierenfunktionen auftreten

ENDOGENE DEPRESSION

Die endogene Depression ist eine chronische Depression.
Man nimmt an, daß die Disposition für diese Krankheit vererbbar ist.
Die endogene Depression, auch Melancholie genannt, geht auf eine Stoffwechselstörung zurück, die eine Verzögerung der Impulsübertragung im Nervensystem und damit eine Blockierung des vegetativen Nervensystems zur Folge hat.
Ungefähr 20% aller Depressiven leiden unter endogenen Depressionen.
Endogene Depressionen folgen einem zyklischen Verlauf und können in zwei Variationen ablaufen: bipolar oder unipolar.
→Bipolare Depressionen
Bipolare Depressionen werden manisch-depressive Störungen genannt. Das bedeutet, daß der Patient regelmäßig wiederkehrende Phasen durchläuft:
Verzweiflung, neutrale Stimmung und einen Zustand von Überaktivität, der als Manie bezeichnet wird. Dann sinkt der Kranke wieder durch die neutrale Stimmung in Verzweiflung.
→Unipolare Depressionen
Unipolare Depressionen äußern sich darin, daß ein regelmäßiger Wechsel zwischen Niedergeschlagenheit und neutraler Stimmung ohne manische Phasen stattfindet.
Symptome endogener Depressionen
Der endogen Depressive wird nicht als geisteskranker, sondern als gemütskranker Mensch beschrieben.
Das bedeutet, daß er die Fähigkeit besitzt, seine Krankheit so gut es geht zu verbergen.
Die endogene Depression unterscheidet sich von allen anderen Depressionen auch dadurch, daß sie deutliche körperliche Symptome aufweist.
Merkmale
→traurige Verstimmung mit Beharrungstendenzen
→psychische und körperliche Hemmung
→absoluter Pessimismus
→Selbstvorwürfe
→ Angst
→hypochondrische Ideen
→körperliche Symptome
→intensive Selbstmordtendenzen

Beharrungstendenz

Bei der Beharrungstendenz handelt es sich um einen Zustand der “anhaltenden Traurigkeit”.
Die endogene Depression verläuft in einzelnen Phasen, das bedeutet, daß die Depression langsam oder plötzlich einsetzt und eine Dauer von wenigen Wochen bis zu einigen Jahren aufweist.
Nach Abklingen der Phase tritt eine völlige Genesung ein. Es ist aber zu bedenken, daß später neuerliche Phasen auftreten können.
Ein weiteres Merkmal bei der Beharrungstendenz ist der sogenannte “Grübelzwang”, der sich im Beharren auf traurige Gedanken äußert.

Absoluter Pessimismus
Der Kranke kann keine positiven Gedanken mehr fassen, er sieht alles negativ besetzt. Ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit dominiert

Selbstvorwürfe
Der endogen Depressive hat jedes Selbstwertgefühl verloren, er hat keine Achtung mehr vor sich selbst und ist der Meinung, er wäre unfähig. Er traut sich nicht mehr zu, etwas in die Hand zu nehmen, da er davon überzeugt ist, seinen Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Er sucht für alles mögliche die Schuld bei sich selbst und macht sich in weiterer Folge starke Vorwürfe.

Angst
In jedem endogen Depressiven ist starkes und sehr gefährliches irrationales (d.h. vom Gemütszustand abgeleitetes) Angstpotential enthalten

Hypochondrische Ideen
Diese hypochondrischen Ideen werden durch starken Pessimismus und durch Schuldgefühle erzeugt.
Der Kranke wird in seinem Gefühl der Auswegslosigkeit bestätigt. Unbewußt bestraft er sich selbst für sein vermeintliches Versagen.
Sehr oft stellen sich endogen Depressive vor, an Krebs zu erkranken. In diesem Stadium ist der Kranke sehr gefährdet, Selbstmord zu verüben.

Körperliche Symptome
→Am häufigsten sind hier Schlafstörungen zu nennen.
→Um diese Zeit findet auch der “Höhepunkt” der endogenen Depression statt: der Patient hat Angstvorstellungen, Grübelzwang, pessimistische Einstellungen und Selbstmordvorstellungen; weitere Symptome sind Mundtrockenheit, Reduzierung der Tränenproduktion, Appetitlosigkeit, Verstopfung....
→ Sehr oft wird von sehr unangenehmen Träumen mit ängstlich-, depressivem Inhalt erzählt.
Dies beweist, daß die Depression auch im Unbewußten verankert ist.

Intensive Selbstmordtendenz
Durch das Zusammenwirken all dieser verschiedenen Symptome ist es leicht verständlich, wenn man die endogene Depression als die selbstmordgefährlichste Erkrankung beschreibt.

NEUROTISCHE DEPRESSION

Die neurotische Depression verläuft - anders als die endogene Depression - nicht in Phasen, sondern ist ein chronischer Prozeß.
Bei dieser Art der Depression findet man auch keinen absoluten Pessimismus, keinen Grübelzwang, keine andauernde Selbstvorwürfe und fast keine hypochondrischen Ideen.
Betroffene klagen jedoch manchmal über Schlafstörungen, die aber psychologisch, nicht organisch zu begründen sind.
Man spricht hier vom “Etappenschlaf”, d.h. die Menschen schlafen sehr unruhig und wachen öfters auf.
Indem unbewußte Triebe verdrängt werden, kommt es zu einer “Scheinlösung”, da die verbotenen Triebwünsche nicht ausgelebt werden können. In neurotischen Symptomen werden diese Triebe symbolisch zum Ausdruck gebracht.
Neurotische Proteste äußern sich vor allem in:
→psychosomatischen Erkrankungen
→allen Formen der Sucht
→Eßgewohnheiten
→Kriminalität
→Spielleidenschaft
→Provokation von Unfällen
→Kriegsbereitschaft

Entstehung der neurotischen Depression
Neurotische Depressionen können aus einer Vielzahl von Gründen entstehen. Grundsätzlich nimmt man aber zwei Wege an, die zu einer solchen Depression führen können:
→ungelöste seelische Konflikte
→chronische neurotische Lebensverunstaltung

EXOGENE DEPRESSIONEN
Unter exogenen Depressionen versteht man alle Verstimmungszustände, die durch äußere Faktoren zustande kommen.
Äußere Faktoren sind z.B.: Schicksalsschläge, Unglücksfälle etc.
Die exogene Depression zeichnet sich durch eine Vielfalt von Symptomen aus (z.b. Gereiztheit, Müdigkeit, Erschöpfung, verringerte Konzentrationsfähigkeit, Gespanntheit...), jedoch ist der Betroffene von diesen Symptomen leicht ablenkbar.
Exogene Depressionen bringen oft Nebenerscheinungen wie Herzklopfen, innere Unruhe und Angst, Magen-Darm-Beschwerden etc mit sich, die auf Irritationen des vegetativen Nervensystems zurückzuführen sind.

ALTERSDEPRESSION
Durch das Altern wird der Mensch vor ein schwieriges Problem gestellt. Wenn die Altersadaption nun mißglückt, wird man in eine depressive Verarbeitung gedrängt.
Alte Menschen fühlen sich weiters oft entwertet, ihrer Würde beraubt, da sie in unserer Zeit oft degradiert und nicht mehr wichtig genommen werden.
Daraus entwickelt sich ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Nutzlosigkeit, das in Verbindung mit der Depression auftritt.
Alte Menschen verlieren weiters zunehmend den Kontakt zu ihren Mitmenschen (z.B. durch Tod von Freunden), wodurch sie sich immer einsamer und isolierter fühlen.










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